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Jahresempfang

Alzey zeigt, was geht: Große Projekte, klare Kante und viele Ehrungen beim Jahresempfang 2026


Mit viel Zuversicht, einem klaren Blick auf das, was in der Stadt Alzey gerade passiert, und als stimmungsvollem Auftakt zur Scheu Time 2026 feierte die Stadt Alzey gemeinsam mit mehr als 400 Bürgerinnen und Bürgern den Jahresempfang auf dem Platz hinter der Stadthalle. Bürgermeister Steffen Jung begrüßte die zahlreichen Gäste aus Gesellschaft, Wirtschaft, Politik, Ehrenamt und Vereinen persönlich – darunter auch wieder viele Menschen, die in den vergangenen zwölf Monaten neu nach Alzey gezogen sind und sich einen umfassenden Überblick über ihre neue Heimat verschaffen wollten. Dafür bot der Jahresempfang erneut die perfekte Gelegenheit.

Der Abend macht schnell deutlich: In der Stadt Alzey ist vieles in Bewegung. Es geht um große Bauprojekte, um wirtschaftliche Entwicklung, um Innenstadt und Zusammenhalt – und vor allem um die Menschen, die diese Stadt Tag für Tag mittragen und mitgestalten. Genau ihnen widmet der Jahresempfang auch in diesem Jahr viel Raum.

Für den musikalischen Rahmen sorgte David Emde. Der Alzeyer Pop-Musiker und Musiklehrer schaffte gleich zu Beginn die passende Atmosphäre für einen Abend, der Rückblick, Ausblick und Begegnung miteinander verband. Zusätzliche Eindrücke von dem, was in Alzey geschieht, lieferten die zahlreichen Bilder aus dem vergangenen Jahr, die den ganzen Abend über die Leinwand liefen und die Blicke spürbar banden - Wow-Effekte garantiert!

Alzey wächst – und bleibt attraktiv

Rund 500 Menschen ziehen jedes Jahr neu in die Stadt Alzey. Für Bürgermeister Steffen Jung ist das ein starkes Zeichen: Die Stadt bleibt attraktiv, wächst, entwickelt sich weiter und bietet ihren Bewohnerinnen und Bewohnern ebenso wie den Menschen, die neu dazukommen, eine Perspektive. Damit der Start in der neuen Heimat gut gelingt, gibt die Stadt Alzey seit dem vergangenen Jahr eine Neubürgermappe heraus. Darin finden sich Ansprechpartner, Vereinsinfos, praktische Hinweise und auch ein Stadtgutschein des Verkehrsvereins als kleines Willkommensgeschenk und Einladung, die Innenstadt für sich zu entdecken.

In seiner Rede macht der Stadtchef deutlich, worauf es ihm angesichts vieler neuer Alzeyerinnen und Alzeyer ankommt: Wer in Alzey lebt, wer hierher zieht, der gehört zur Stadt – und lebt zugleich nach gemeinsamen Regeln. Respekt gegenüber der Nachbarschaft, dem öffentlichen Raum und dem Miteinander bilden dabei die Grundlage einer funktionierenden Gesellschaft. In der Regel funktioniert das sehr gut, wie die Rückmeldungen von Neubürgerinnen und Neubürgern immer wieder zeigen. „Doch wo es Probleme gibt, schaut die Stadt Alzey nicht weg, sondern packt sie an“, macht Jung in seiner Rede unmissverständlich deutlich.

Im engen Austausch mit Polizei, Ordnungsamt, Sozialarbeit und dem Beirat für die Belange von Menschen mit Migrationshintergrund arbeitet die Stadt kontinuierlich daran, dass das Zusammenleben auch weiterhin gut funktioniert. „Wo Kritik angemessen ist, nehmen wir sie sehr gerne an. Doch wenn ich manchmal in die Kommentarspalten auf Social Media schaue, frage ich mich ehrlich, in welcher Stadt die Schreiber unterwegs sind“, sagt Jung unter großem Beifall der Anwesenden. Denn zum Teil gehen die Schilderungen in den Sozialen Medien deutlich an der Realität vorbei.

Krankenhaus bleibt – und das ist ein wichtiges Signal

Ein Thema, das die Alzeyerinnen und Alzeyer sowie viele Menschen aus dem Umland lange bewegte, war die Zukunft des Krankenhauses. Nach dem Rückzug des bisherigen Trägers war die Verunsicherung in der Bevölkerung und in der Belegschaft der Klinik groß. Umso wichtiger ist für Steffen Jung das Signal, dass das Krankenhaus nun in kommunaler Trägerschaft des Landkreises weitergeführt wird.

„Eine Kreisstadt ohne Krankenhaus ist schlicht nicht vorstellbar“, sagt Bürgermeister Steffen Jung. Er dankt Landrat Heiko Sippel, dem Kreistag und vor allem den Mitarbeitenden, die in einer schwierigen Phase verlässlich weiterarbeiteten und für die Menschen da waren, als sie selbst lange in eine ungewisse Zukunft blickten. Das Krankenhaus steht an diesem Abend sinnbildlich für etwas, das Alzey aus Sicht des Bürgermeisters besonders macht: die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, wenn es darauf ankommt.

Wirtschaft, IG Ost und Innenstadt: In Alzey tut sich viel

Wie stark die Stadt Alzey gerade in Bewegung ist, zeigt sich besonders deutlich im Industriegebiet Ost. Rund um Lilly Deutschland wächst dort in kurzer Zeit ein Standort mit Strahlkraft für die gesamte Region und Rheinland-Pfalz, wie Jung betont. Die Entwicklung des Areals, das wirtschaftliches Wachstum mit Umwelt- und Hochwasserschutz verbindet, schreitet planmäßig voran. Die Osttangente ist inzwischen fertiggestellt, und auch weitere Unternehmen investieren in den Standort. „Dass es hierbei nicht nur um neue Unternehmen wie Lilly Deutschland geht, sondern auch um langjährige Unternehmen, die hier weiter investieren, ist ein klares Bekenntnis zur Stadt Alzey und zur Region. Darauf dürfen wir zurecht stolz sein“, so Jung.

Die Projekte im IG Ost und in der Stadt könnten vielfältiger kaum sein: Lufthansa Technik AERO Alzey eröffnete eine neue Lager- und Logistikhalle, TST nimmt in Kürze den Betrieb an der neuen modernen Wirkungsstätte auf, bevor es an den Abriss des bisherigen Standorts geht, samt Neubau. Auch das Importhaus Willms erweitert seine Flächen. Das frühere Schlecker-Lager ist in Rekordzeit vollständig abgerissen und neu gebaut worden. „Die Dynamik, die sich hier zeigt, ist beeindruckend und der bauliche Fortschritt einfach bestaunenswert. Das sind Veränderungen und Investitionen, welche die Stadt Alzey in den nächsten Jahren voranbringen“, sagt Jung. Und das gilt ebenso für die Investitionsbereitschaft in der Kernstadt.

Mit dem neuen ALDI-Markt in fortschrittlicher Holzbauweise und den Planungen der REWE-Gruppe auf dem Gelände der früheren Feuerwache wird zudem deutlich: Auch der Einzelhandel entwickelt sich weiter. Die Stadt Alzey wird bei Investoren wirtschaftlich als verlässlicher Partner wahrgenommen. Das belegt für Steffen Jung auch der Ausbau der Volksbank Alzey-Worms in der Hospitalstraße. Die Bank verlegt ihren Hauptsitz nicht nach Mainz oder Worms, sondern bleibt in Alzey und investiert hier vor Ort. Ebenso setzt ein neuer Concept Store am Roßmarkt ein schönes Zeichen für die Zukunft inhabergeführter Geschäfte in der Innenstadt.

„Solche unternehmerischen Entscheidungen kommen nicht von ungefähr“, sagt der Bürgermeister. „Sie entstehen dort, wo Verlässlichkeit herrscht, wo die Wege kurz sind und wo man Probleme direkt miteinander löst.“ Genau darin sieht Jung ein großes Pfund, mit dem die Stadt Alzey wuchern kann.

Vieles wird sichtbar – manches verändert ganz leise

Doch es sind nicht nur die großen Projekte und die dicken Schlagzeilen, die zeigen, wie sich die Stadt Alzey entwickelt. Oft sind es auch die vielen einzelnen Maßnahmen, die in ihrer Summe sichtbar machen, wie viel sich bewegt. Das modernisierte Wartbergstadion ist dafür ein gutes Beispiel. Mit zwei neuen Kunstrasenplätzen, einer sechsspurigen Laufbahn und neuen Wurfanlagen ist dort ein modernes Zentrum für den Sport entstanden, das schon jetzt intensiv genutzt wird.

Auch das Außengelände des JUKU ist fertiggestellt. Die Stadthalle – die „Gut Stubb“ der Stadt Alzey – ist nach der Turbo-Sanierung wieder geöffnet und füllt sich Schritt für Schritt mit neuem Leben. Mit dem neuen Pächter „Il Tramonto“ im Ratskeller und einem inklusiven Café, das nach den Sommerferien startet, gewinnt das Haus weiter an Bedeutung als Treffpunkt mitten in der Stadt.

Spürbar verbessert hat sich auch die Situation für die Mitarbeitenden des städtischen Bauhofs. Der neue Baubetriebshof ist inzwischen eingeweiht und sorgt für deutlich bessere Arbeitsbedingungen. Das ist für Steffen Jung nicht nur eine Investition in ein Gebäude, sondern vor allem in die Menschen, die jeden Tag dafür sorgen, dass die Stadt Alzey sauber, funktionstüchtig und gepflegt bleibt.

Zukunftsthemen: Wohnen, Bildung und Stadtentwicklung

Auch beim Wohnen geht es in der Stadt Alzey sichtbar voran. Neben privaten Bauprojekten, etwa in der Bahnhofstraße, treibt die Alzeyer Baugesellschaft ihre Wohnbauoffensive konsequent voran. Auf dem Gelände der Alten Stadtgärtnerei entstehen derzeit zwei Neubauten mit insgesamt 28 Wohneinheiten. In der Schlossgasse entstehen18 Seniorenwohnungen und neue Praxisräume für das Medi MVZ. Mit den Nibelungenhöfen ist im Alzeyer Osten außerdem ein ganz neues Quartier in Planung. Insgesamt wächst der Bestand an sozial gefördertem kommunalem Wohnraum bis zum Jahr 2030 um rund 250 Wohneinheiten auf dann mehr als 750 Wohnungen. Ein starkes Signal.

Die Richtung ist klar: Die Stadt Alzey wächst, und sie braucht Wohnraum für unterschiedliche Lebenssituationen. Gleichzeitig werden die Planungen für ein neues Quartierszentrum im Alzeyer Osten weiter konkretisiert. Dazu kommen zusätzliche Kita-Plätze sowie Erweiterungen an der Albert-Schweitzer-Schule und der Nibelungenschule.

Auch die Innenstadtentwicklung geht weiter: Mit dem neuen Fördergebiet „Innenstadt Nord“ schafft die Stadt Alzey die Grundlage, um weitere Bereiche der Kernstadt spürbar aufzuwerten. Erste Maßnahmen aus bestehenden Programmen sind bereits sichtbar – etwa in der Spießgasse mit neugestalteten Baumbeeten, Sitzgelegenheiten und kreativ gestalteten Stromkästen. Und dabei soll es nicht bleiben. Das neue Fördergebiet eröffnet weitere Möglichkeiten, städtebaulich aktiv zu bleiben und die Innenstadt attraktiv zu halten.

Klimaschutz, Mobilität und Ambiente gehören zusammen

Steffen Jung macht in seiner Rede deutlich, dass Zukunftsthemen in der Stadt Alzey nicht nebeneinanderstehen, sondern zusammengedacht werden. Dank der Förderung aus dem KIPKI-Programm des Landes installierte die Stadt Alzey weitere Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden. So konnte die PV-Leistung auf städtischen Gebäuden um das 35-Fache gesteigert werden. Die Anlagen sparen künftig rund 60.000 Euro pro Jahr ein. Für den Stadtchef zeigt das: Klimaschutz und sparsames Wirtschaften passen sehr gut zusammen.

Auch beim Thema Mobilität läuft einiges. Der erneuerte Selztalradweg mit begleitender Renaturierung verbindet Bewegung, Natur und Lebensqualität. Gleichzeitig schreibt die Stadt Alzey ihr Mobilitäts- und Verkehrskonzept fort, prüft die Verkehrssituation in Alzey-Süd und schafft mit dem geplanten Parkdeck an der Ecke Friedrichstraße und Spießgasse eine wichtige Grundlage für bessere Erreichbarkeit und mehr Aufenthaltsqualität in der Innenstadt – insbesondere für Pendlerinnen und Pendler, die in der Alzeyer Innenstadt arbeiten.

Innenstadt lebt von Menschen, Handel und Events

Was Alzey für viele so besonders macht, ist an diesem Abend immer wieder Thema: die lebendige Innenstadt. „Gäste von außerhalb sind oft überrascht, wie schön, offen und einladend die Stadt ist“, berichtet Steffen Jung. Fachwerk, Gastronomie, Handel und kurze Wege ergeben zusammen ein Bild, das viele Menschen überzeugt.

Dass diese Entwicklung nicht zufällig passiert, zeigt sich an zahlreichen Beispielen. Das Marktfrühstück ist längst ein fester Treffpunkt geworden – weit über die Stadtgrenzen hinaus. Der Stadtgutschein hält inzwischen mehr als 550.000 Euro in der lokalen Wirtschaft. Das neue Kinderstadtbuch richtet sich an die jüngsten Bürgerinnen und Bürger und lädt zu einer Entdeckungsreise durch die Stadt ein. Und Veranstaltungen wie die Wingertshäuschenwanderung, die Johannisnacht, die Fastnacht, Alzeyt Open oder auch die Scheu Time zeigen, wie viel gemeinschaftliches Leben in der Stadt steckt.

Zugleich betont der Bürgermeister, dass diese vielen und beliebten Veranstaltungen immer aufwendiger werden. Auflagen und Sicherheitsanforderungen steigen, gerade beim Zufahrtsschutz. Umso wichtiger ist die interkommunale Zusammenarbeit mit den Verbandsgemeinden Alzey-Land und Wörrstadt in diesem Bereich. So können auch kleinere Feste weiterhin sicher und verlässlich stattfinden, ohne dass die ohnehin steigenden Kosten ausufern.

Klare Worte bei Müll, Ruhestörung und Falschparken

Bei aller positiven Entwicklung spart der Bürgermeister auch die Themen nicht aus, die viele Menschen im Alltag ärgern. Illegale Müllablagerungen, nächtliche Ruhestörungen und rücksichtsloses Falschparken spricht er deutlich an. Vor allem das Parken auf Gehwegen ist kein Kavaliersdelikt, weil es Familien mit Kinderwagen, ältere Menschen und Rollstuhlfahrer ganz konkret behindert.

Es sind Dinge, die die Menschen zurecht ärgern, wie Jung betont. Und die Stadt Alzey reagiert darauf: Ab Juni sind zwei neu geschaffene Stellen in der Verkehrsüberwachung besetzt. „Regeln gelten für alle. Und mit dem neuen Personal achten wir verstärkt auf die Einhaltung dieser Regeln“, sagt Steffen Jung. „Es geht dabei nicht um Härte, sondern um Fairness und Rücksicht im Alltag.“

Große Projekte stehen schon in den Startlöchern

Der Blick nach vorn zeigt: Es tut sich nicht nur viel – die Stadt Alzey hat auch noch einiges vor. Zu den großen Themen der kommenden Monate gehören die Sanierung der Tiefgarage und der Sporthalle der Albert-Schweitzer-Schule, ein weiterer Feuerwehrstandort im Industriegebiet sowie der Bau der neuen Schwimmhalle.

Gerade die Schwimmhalle ist für viele Menschen in der Stadt Alzey ein echtes Herzensprojekt. Sie ist wichtig für Schulen, Vereine und die Gesundheitsvorsorge. Die Planungen sind weit fortgeschritten, eine Bundesförderung in Höhe von 3,3 Millionen Euro steht bereit. Im Juni will die Stadt Alzey die Planungen öffentlich vorstellen.

Ehrenamt, das trägt – Helfer im Fokus

Ein besonders wichtiger Teil des Jahresempfangs gehört auch in diesem Jahr den Menschen, die Verantwortung übernehmen – oft ganz selbstverständlich und häufig im Hintergrund. Gemeint sind die Menschen in der Stadt Alzey, die sich in Hilfsorganisationen, in Vereinen oder mit großem persönlichem Einsatz für andere engagieren. Der Jahresempfang bietet ihnen eine Bühne, obwohl sie sonst oft eher im Hintergrund bleiben – und obwohl Alzey ohne ihren Einsatz deutlich weniger lebenswert wäre.

Auf einer Bühne stehen zwei Frauen in Uniform und halten jeweils eine Urkunde in der Hand. Bürgermeister Steffen Jung steht links daneben. Alle lachen in die Kamera.

Für zehn Jahre aktive Mitgliedschaft beim Technischen Hilfswerk Ortsverband Alzey zeichnet die Stadt Alzey Saskia Hohmann und Cathrin Schemm mit einer Dankurkunde aus.

Beim DRK-Ortsverein Alzey werden Michael Adam für 15 Jahre aktive Mitgliedschaft mit der Silbernen Ehrennadel und Kai Amos für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft mit der Goldenen Ehrennadel geehrt.

Auch die Feuerwehr steht an diesem Abend besonders im Fokus. Nach beeindruckenden 54 Dienstjahren wird Uwe Derscheid feierlich aus dem aktiven Dienst entpflichtet. Mit der Goldenen Ehrennadel der Stadt Alzey für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft in der Feuerwehr werden Kai Renner, Tino Köhler, Thorsten Mohr, Thomas Weber, Frank Stöhr, Thorsten Kauff und Markus Sölken ausgezeichnet. Markus Sölken und Thorsten Kauff erhalten zusätzlich das Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Rheinland-Pfalz in Silber für 25 Jahre aktive, pflichtreue Tätigkeit.

Einige Feuerwehrmänner stehen mit Bürgermeister Jung (links) auf einer Bühnme und halten Urkunden in der Hand und schauen in Richtung Kamera.

Mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Rheinland-Pfalz in Gold für 35 Jahre aktive, pflichtreue Tätigkeit ehrt Landrat Heiko Sippel Kai Renner, Tino Köhler, Jürgen Mayer und Thorsten Mohr. Werner Keller wird für 45 Jahre aktive, pflichtreue Tätigkeit mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Rheinland-Pfalz in Gold ausgezeichnet.



Rathausmedaillen für diejenigen, die für andere etwas tun

Mit der Rathausmedaille zeichnet die Stadt Alzey in diesem Jahr vier Persönlichkeiten aus, deren Engagement ganz unterschiedlich ist – die aber alle eines gemeinsam haben: Sie übernehmen Verantwortung und prägen das Miteinander in besonderer Weise.

Silvia Borckholder erhält die Rathausmedaille für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement beim Motor Sport Club Alzey e.V. Über viele Jahre unterstützt sie zahlreiche Motorsportveranstaltungen und bringt sich mit großem Einsatz in die Vereinsarbeit ein.

Auf einer Bühne stehen fünf Personen und lachen in die Kamera. Eine von ihnen ist Bürgermeister Steffen Jung (links). Daneben stehen zwei Männer und zwei Frauen mit jeweils einer Urkunde in der Hand.

Lieselotte Umlauf wird für ihr beeindruckendes Engagement in der Flüchtlingshilfe geehrt. Seit vielen Jahren gibt sie Sprachkurse, begleitet Menschen im Alltag und hilft dort, wo Unterstützung ganz praktisch gebraucht wird.

Dr. med. Christoph Kern zeichnet die Stadt Alzey für sein langjähriges Wirken in der Palliativversorgung aus. Er treibt den Aufbau der ersten Palliativstation im Alzeyer Krankenhaus entscheidend voran und setzt sich auch darüber hinaus mit großer Beharrlichkeit für würdige Begleitung am Lebensende und für die Hospizarbeit in Rheinhessen ein.

Devran Akkurt erhält die Rathausmedaille für sein mutiges und umsichtiges Eingreifen in einer bedrohlichen Situation. Mit Zivilcourage schützt er eine Frau und hilft mit seiner Beobachtung auch bei der späteren Festnahme des Täters. Für dieses Verhalten ist er bereits vom Innenminister des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet worden.

Silberne und goldene Ehrennadeln für jahrelangen Einsatz

Auf einer Bühne stehen fünf Personen und lachen in die Kamera. Eine von ihnen ist Bürgermeister Steffen Jung (links). Daneben stehen drei Männer und eine Frau mit jeweils einer Urkunde in der Hand.

Mit der Silbernen Ehrennadel der Stadt Alzey ehrt die Stadt Uwe Ramb, Horst Borckholder und Elke Scheiner.

Uwe Ramb und Horst Borckholder stehen über viele Jahre hinweg in verantwortlichen Funktionen für den Motor Sport Club Alzey e.V. Beide tragen entscheidend dazu bei, dass Vereinsarbeit verlässlich funktioniert und sich der Club weiterentwickelt.

Elke Scheiner engagiert sich seit Jahrzehnten in außergewöhnlicher Breite für andere Menschen – in Rheinhessen, in Deutschland und weit darüber hinaus. Besonders ihr Einsatz in der Entwicklungszusammenarbeit sowie für Bildungs- und Frauenprojekte in Kamerun macht deutlich, wie weit ehrenamtliches Wirken reichen kann. Dass sie dafür bereits mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wird, unterstreicht die besondere Bedeutung dieses Engagements.

Die Goldene Ehrennadel der Stadt Alzey erhält Udo Beckmann für seine mehr als 25-jährige ehrenamtliche Tätigkeit beim TV 1846 Alzey e.V. Seit vielen Jahren führt er den Verein mit großem Verantwortungsbewusstsein und prägt dessen Entwicklung nachhaltig.

„Ehrenamt des Jahres“ geht an die Tafel Alzey

Erstmals vergibt die Stadt Alzey beim Jahresempfang auch die neue Auszeichnung „Ehrenamt des Jahres“. Die Ehrung geht an die Tafel Alzey e.V. – und damit stellvertretend an rund 100 Ehrenamtliche, die sich dort Woche für Woche gegen Armut und Lebensmittelverschwendung einsetzen.

Die Helferinnen und Helfer sammeln, sortieren und verteilen Lebensmittel, organisieren Abläufe, stemmen Fahrten, halten den Betrieb am Laufen und helfen damit vielen Menschen ganz konkret. Im vergangenen Jahr meistert das Team außerdem den Umzug in die neuen Räume in der Römerstraße. Für Steffen Jung ist die Tafel Alzey damit ein eindrucksvolles Beispiel für gelebte Solidarität mitten in der Stadt Alzey.

Eine Menschenmenge, die vor einer Bühne steht wird von dieser aus fotografiert. Links daneben steht Bürgermeister Steffen Jung. Dahinter sitzen zwischen Festzelten einige Menschen an Bänken und schauen in die Kamera.


Austausch und Zusammenhalt

Im Anschluss bot der Jahresempfang Gelegenheit für gemeinsamen Austausch – passend als Pre-Opening zur Scheu Time und als Abend, der noch einmal zeigt, was die Stadt Alzey ausmacht: viele engagierte Menschen, ein starkes Miteinander und Lust auf Zukunft.

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