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Kochbus des Landes in der Stadt Alzey: Ernährungsbildung, die Spaß macht und schmeckt


Gesunde Ernährung kann spannend, praktisch und richtig lecker sein – das hat der Besuch des Kochbusses des Landes Rheinland-Pfalz jetzt in der Stadt Alzey eindrucksvoll gezeigt. Im JUKU drehte sich einen Vormittag lang alles um nachhaltige Ernährung, gemeinsames Kochen und die Frage, wie sich Kinder und Jugendliche in den städtischen Kitas und Schulen spielerisch an gesunde Lebensmittel heranführen lassen.

Der Kochbus ist Teil des Landesprogramms „Rheinland-Pfalz isst besser“ und bringt Ernährungsbildung direkt dorthin, wo sie gebraucht wird: in Kitas, Schulen und weitere Einrichtungen. Ziel ist es, Menschen aller Altersgruppen dafür zu sensibilisieren, welchen Wert Lebensmittel haben – und wie eng Ernährung mit Themen wie Nachhaltigkeit, Umwelt, Ressourcenschutz und Klima zusammenhängt.

Organisiert wurde der Besuch in der Stadt Alzey von Stadtmitarbeiter Alexander Koppel. Die Veranstaltung war nicht nur fachlich ein Gewinn, sondern zugleich auch ein wichtiger erster Berührungspunkt zwischen dem noch neuen Mitarbeiter der Stadt Alzey und den Bildungseinrichtungen vor Ort. Vertreterinnen und Vertreter der Kita Walter Zuber, der Kita Am Sonnenberg, der Volkerschule, des JUKU sowie das Team der Schulsozialarbeit nutzten die Gelegenheit zum persönlichen Kennenlernen und zum konstruktiven Austausch.

Damit markierte der Termin einen gelungenen Start für die weitere Zusammenarbeit. Zugleich wurde ein wichtiger Grundstein gelegt, um künftige Synergien und konkrete Projekte in den Bereichen Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Klimaanpassung gemeinsam zu entwickeln.

Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur Vorträge und Gespräche, sondern vor allem das eigene Erleben. Gemeinsam wurde gekocht, probiert, verglichen und diskutiert. Auf dem Speiseplan standen unter anderem verschiedene Aufstriche, Salate, Bratlinge und selbstgemachte Ofenpommes – natürlich alles auch direkt im Anschluss verkostet.

Besonders deutlich wurde an diesem Vormittag, wie gut Ernährungsbildung funktioniert, wenn sie mit allen Sinnen erlebbar wird. Ob beim Probieren verschiedener Apfelsorten oder beim gemeinsamen Zubereiten der Speisen: Essen wird greifbar, verständlich und konkret. Gerade auch dort, wo Sprache an Grenzen stößt, kann dieser praktische Zugang innerhalb der Einrichtungen viel vermitteln, waren sich die Teilnehmenden einig. Das macht das Angebot auch für die integrative Lernförderung besonders wertvoll.

Die Teilnehmenden nahmen viele Anregungen mit, die sie nun in ihre Einrichtungen weitertragen können. Genau das ist auch ein wichtiges Anliegen des Kochbus-Teams: möglichst viele Menschen zu erreichen, die das Gelernte in die Fläche tragen und damit langfristig Wirkung entfalten. Auch das Team der Schulsozialarbeit nahm aus dem Austausch konkrete Ideen mit und kann sich vorstellen, ähnliche Projekte künftig selbst anzustoßen.

Dass das Konzept in der Stadt Alzey gut ankommt, zeigte auch der Besuch von Bürgermeister Steffen Jung, der sich selbst ein Bild vom Angebot machte – und sich die Gelegenheit zum Probieren der gesunden und nachhaltigen Leckereien natürlich nicht entgehen ließ.

Schon jetzt ist klar: Der Kochbus war in der Stadt Alzey sicher nicht zum letzten Mal zu Gast. Denkbar ist, dass im kommenden Jahr gezielt einzelne Einrichtungen angefahren werden, um dann auch direkt mit Kindern vor Ort rund um gesunde Ernährung, Nachhaltigkeit und bewussten Genuss zu arbeiten.

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