Was können wir in fernen Ländern für die Archäologie und Geschichte des hiesigen Umfeldes lernen? In einem persönlichen Rückblick auf 10 Jahre Feldforschung in Irakisch-Kurdistan versucht der Alzeyer Museumsleiter Tim Kerig diese Frage zu beantworten.
Beobachtungen und Erkenntnisse aus faszinierenden Landschaften mit ihrer reichen Geschichte können den eigenen Blick auf die Heimat verändern und dadurch neue Perspektiven auf Bekanntes eröffnen. Beim Museumsabend vorgestellt werden archäologische Forschungen in einem osmanischen Dorf, in den Schichten einer strategisch bedeutsamen Höhle und in einem Ruinenhügel mit einer Besiedlung von der jüngeren Steinzeit bis in die Gegenwart.
Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Feldarbeiten erschlossen eine weitgehend unbekannte Kulturlandschaft im kurdischen Grenzgebiet zwischen der Türkei, dem Iran und dem Irak. So zeigt sich zum Beispiel, wie menschliche Arbeit über die Jahrtausende eine differenzierte Kulturlandschaft erschuf.
Referent: Prof. Dr. Tim Kerig, Museum Alzey (06731 / 495-720)
Veranstaltungsort: Museum Alzey, Antoniterstraße 41, 55232 Alzey
Zeit: Montag 26. Januar 2026, 19:30

