Seit Anfang Februar ist der Roßmarkt um einen langjährigen Leerstand ärmer und um einen echten Blickfang reicher: Dominique Wienholt und ihr Mann Frank haben ihren Concept Store im „Raben“ eröffnet. Der Laden begeistert nicht nur Blumenliebhaberinnen und - liebhaber, die bisher in Wienholts Geschäft in der Schlossgasse einkauften. Schon am Eröffnungstag wollten viele das deutlich gewachsene Angebot entdecken.
Wer bislang nur Blumen im Fokus hatte, findet nun eine deutlich größere Auswahl. Neben Mode und Deko gibt es auch Souvenirs und regionale Genussmittel wie feine Öle aus der Pfalz. Alles ist sorgfältig ausgewählt und soll für Genuss sorgen und das Zuhause verschönern – ganz ohne Ramsch oder Kitsch. Auch von außen ist der neue Laden kaum zu übersehen. Pinke Schirme setzen einen fröhlichen Farbtupfer auf dem Roßmarkt.
Zur Eröffnung gratulierte Bürgermeister Steffen Jung: „Ein echtes Highlight für unsere Innenstadt! Neben Blumen und Pflanzen gibt es hier eine liebevoll zusammengestellte Auswahl an Dekoartikeln, Souvenirs, Feinkost, einer Duftecke sowie Mode und Schmuck. Alles wurde mit viel Gespür für Details und Atmosphäre ausgewählt. Solche Konzepte bringen frischen Wind in unsere Innenstadt und zeigen, wie viel kreative Kraft in ihr steckt. Ich wünsche viel Erfolg für den neuen Standort.“
City-Manager Markus Krebs ergänzt: „Dieser Erfolg zeigt, wie gut die Zusammenarbeit zwischen Gründern und Vermietern funktionieren kann. Ich danke der Familie Wienholt und den Eigentümern des Objekts, dass sie neue Wege gehen. Entstanden ist ein Store mit einem stimmigen Konzept, das das Angebot in unserer Innenstadt noch bunter und vielseitiger macht.“
Die Stadt Alzey begleitet Existenzgründungen wie diese gezielt. Ein Beispiel ist das Leerstandsmanagement-Programm ALMA, das Neueröffnungen und Existenzgründer im Innenstadtbereich im ersten Jahr mit einem Mietzuschuss unterstützt. Konzepte wie der neue Concept Store von Dominique Wienholt zeigen, wie wichtig eine gezielte Innenstadtförderung ist: Sie beleben die Stadt, schaffen Treffpunkte und bieten den Bürgerinnen und Bürgern sowie Gästen der Stadt neue Einkaufserlebnisse. „Und davon profitieren am Ende alle”, macht Jung deutlich.

