Seit 175 Jahren ist die Fürsorge für Menschen das Ziel der Mission Leben. Nun wird dieses Engagement um eine wesentliche Dimension erweitert: Nach einem unternehmensweiten Entwicklungsprozess erhalten alle 35 Einrichtungen, darunter auch die Altenpflegeheime Haus Michael und Haus Tabea in Alzey, die renommierten Siegel nach EMAS- und We Impact Standard. Dies ist der sichtbare Beleg für eine Verantwortung, die das diakonische Unternehmen für die Menschen und die Bewahrung ihrer Lebensgrundlagen übernimmt.
„Für uns ist Nachhaltigkeit kein Trend, sondern die logische Fortführung unserer Mission“, erklärt Maike Henningsen, Sprecherin der Geschäftsführung. „Wer sich um Menschen kümmert, muss sich auch um die Welt kümmern, in der sie leben. Die Zertifizierung ist für uns kein Ziel an sich, sondern eine Bestätigung unseres Weges, den wir aus tiefer Überzeugung gehen.“
Dieser Weg basiert auf dem neu eingeführten Integrierten Nachhaltigkeits-Managementsystem (INAMAS), das ökologische, soziale und ökonomische Ziele systematisch verankert. EMAS bietet der Mission Leben ein transparentes, glaubwürdiges System zur Überprüfung und Weiterentwicklung ihrer Umweltleistung, während We Impact als zertifizierbares Nachhaltigkeitsmanagementsystem die Integration von Umwelt-, Sozial- und Governance-Aspekten in der Unternehmenspraxis strukturiert unterstützt. So wird Nachhaltigkeit kontinuierlich messbar – und verpflichtet das Sozialunternehmen zur Offenheit gegenüber allen Stakeholdern.
Auch Bürgermeister Steffen Jung gratuliert den beiden Alzeyer Einrichtungen zur Auszeichnung: „Ich gratuliere den Alzeyer Häusern der Mission Leben herzlich zu dieser Zertifizierung. Es ist schön zu sehen, dass neben den Anstrengungen der Stadt Alzey für mehr Klimaschutz – etwa beim Ausbau von Photovoltaik-Anlagen – auch Unternehmen und Organisationen in unserer Stadt Verantwortung übernehmen und ihren Beitrag für eine nachhaltige Umwelt leisten. Besonders freut mich, dass bei Mission Leben nicht nur ökologische Fragen im Blick stehen, sondern immer auch der Mensch im Mittelpunkt bleibt.“
Nachhaltigkeitsbericht dokumentiert Ergebnisse
Die Ergebnisse sind im ersten Nachhaltigkeitsbericht von Mission Leben detailliert dokumentiert. Konkrete Maßnahmen werden bereits umgesetzt:
- Der Strombezug wurde bereits zu rund zwei Dritteln auf erneuerbare Energien umgestellt.
- Der Fuhrpark wird schrittweise auf E-Mobilität umgerüstet.
- Mit der Bezuschussung des Deutschlandtickets wird die umweltfreundliche Mobilität der Mitarbeitenden gefördert.
- 2025 führte Mission Leben die für Mitarbeitende kostenfreie und anonyme Psychosoziale Beratung als Zeichen der Verantwortung für deren Wohlbefinden ein.
Link zum Bericht: www.mission-leben.de/nachhaltigkeit
Nachhaltigkeitsbaum symbolisiert Zertifizierung
Das sichtbare Zeichen für die Zertifizierung ist die Pflanzung eines Nachhaltigkeitsbaumes auf dem Gelände der Aumühle – der Einrichtung für Menschen mit Behinderung: Die Wahl fiel auf einen Ginkgo, der in der Welt der Pflanzen als „lebendes Fossil“ eine besondere Rolle einnimmt. Der Baum wurde am 25. März von Özgür Pektas, Referent für Energie und Umwelt der IHK Darmstadt, Maike Henningsen, Sprecherin der Geschäftsführung von Mission Leben, Pfarrer Florian Gärtner, Geschäftsführer Personal, Axel Rothstein, Leitung Nachhaltigkeits- und Qualitätsmanagement anlässlich der Übergabe der Zertifikate gepflanzt.
Die Zertifizierung markiert einen wichtigen Schritt in der Nachhaltigkeitsstrategie der Mission Leben, die auf Transparenz und kontinuierlicher Verbesserung aller Angebote und Prozesse basiert. Pfarrer Florian Gärtner, Geschäftsführer Personal, sagte anlässlich der Baumpflanzung: „Verantwortung ist unsere Mission. Für die Menschen, die wir betreuen, und für die Welt, in der wir leben. Die neuen Siegel sind der offizielle Beleg dafür, dass wir diese Verantwortung ernst nehmen und täglich leben und unseren christlichen Auftrag, die Schöpfung zu bewahren, erfüllen. Wir setzen aus Überzeugung auf EMAS und auf We Impact.“

