Am Montag, 9. November 2026, jährt sich die Reichspogromnacht zum 88. Mal – ein Tag, der uns mahnt, nie zu vergessen, wohin Hass, Ausgrenzung und Gewalt führen können. Am 9. November 1938 zerstörten und plünderten Nationalsozialisten Synagogen, Geschäfte und Wohnungen jüdischer Menschen. Jüdinnen und Juden wurden misshandelt, verhaftet und ermordet. Die Pogrome waren ein weiterer Schritt auf dem Weg zur systematischen Verfolgung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung.
Die Stadt Alzey lädt gemeinsam mit dem Beirat für Belange von Menschen mit Migrationshintergrund der Stadt Alzey und dem Beirat für Migration und Integration des Landkreises Alzey-Worms zur Gedenkveranstaltung ein. Sie findet am Montag, 9. November, um 17 Uhr an der ehemaligen Synagoge in der Augustinerstraße statt.
Es sprechen Bürgermeister Steffen Jung, Kemal Gülcehre, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Beiräte für Migration und Integration in Rheinland-Pfalz und Renate Rosenau, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Juden im Alzeyer Land. Gemeinsam soll an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert und ein Zeichen für Menschlichkeit und Respekt gesetzt werden.

