News
© Reiswich.Photography

Aktuelles im Überblick

Ehrenamt

Dankeschön-Abend für Alzeys Ehrenamtliche


Die Stadt Alzey hat ihre Ehrenamtlichen zu einem Dankeschön-Abend eingeladen – und diesmal bot die frisch sanierte Stadthalle den passenden Rahmen dafür. Gekommen sind die freiwilligen Helferinnen und Helfer aus dem Stadtmuseum, der Tourist-Information, dem Volker-Express und der Kunstgalerie im Burggrafiat: Menschen, die Woche für Woche ihre Zeit geben, damit Alzey für alle – Einheimische wie Gäste – ein lebenswerter, lebendiger Ort bleibt.

Bürgermeister Steffen Jung begrüßte die Gäste persönlich und ließ keinen Zweifel daran, wie er ihren Einsatz bewertet.

Ohne Sie geht es nicht

„Was Sie leisten, ist keine Selbstverständlichkeit – es ist ein Geschenk an unsere Stadt", sagte Jung. „Das Museum, die Tourist-Information, der Volker-Express, das Burggrafiat: Das sind keine abstrakten Einrichtungen. Das sind Orte, die durch Sie leben. Durch Ihre Zeit, Ihre Leidenschaft, Ihr Engagement. Dafür sage ich heute – auch im Namen der Beigeordneten und des gesamten Stadtrates – von Herzen: Danke." Wie wichtig das Ehrenamt auch seitens der Stadtspitze eingestuft wird zeigte die Tatsache, das neben dem Bürgermeister auch die drei Beigeordneten Klaus Kübler, Hans-Werner Stark und Michael Lohmer anwesend waren.

Jung machte deutlich, was auf dem Spiel stünde, wenn diese Freiwilligenarbeit wegfiele. Das Stadtmuseum, das Besucherinnen und Besuchern jeden Alters die Geschichte Alzeys nahebringt, die Tourist-Information, die als erste Anlaufstelle für Gäste aus nah und fern fungiert, der Volker-Express als liebgewonnenes Stück lebendiger Stadtgeschichte und das Burggrafiat als kultureller Begegnungsort – all das wäre in dieser Form nicht denkbar ohne die vielen freiwilligen Stunden, die hier tagtäglich eingebracht werden.

Ein Abend, der Maßstäbe setzt

Für Alzey und den wachsenden Tourismus in der Region haben diese Einrichtungen einen Wert, der weit über das Offensichtliche hinausgeht. Sie sprechen Menschen aller Altersklassen an, vermitteln Identität, schaffen Begegnung – und machen Alzey zu einem Ort, der in Erinnerung bleibt. Jung betonte, dass Ehrenamt in Alzey kein Lückenbüßer ist, sondern gelebte Stadtgesellschaft: „Alzey ist das, was seine Menschen daraus machen. Und Sie machen es besonders."

Nach der Ansprache blieb viel Zeit für gutes Essen, Gespräche und Austausch – in der Stadthalle, die bei diesem Abend bewiesen hat, dass sie nicht nur renoviert ist, sondern auch als Treffpunkt für das funktioniert, was Alzey wirklich ausmacht: Gemeinschaft.

zurück