Pferd und Brunnen auf dem Alzeyer Roßmarkt
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Staatsgeheimer Regierungsbunker am Wochenende geöffnet

Ort
Aufbaugymnasium, Ernst-Ludwig-Straße 47-51

Termine
Sa, 05.11.2022 So, 06.11.2022

Bunker-Dokumentationsstätten, Marienthal (www.bunker-doku.de)

Staatsgeheimer Regierungsbunker am Wochenende geöffnet

Bislang nie veröffentlichte Informationen stehen im Mittelpunkt von Führungen

Ein Staatsgeheimnis kann besichtigt werden – diese eher ungewöhnliche Möglichkeit ergibt sich mit Führungen durch den ehemaligen Regierungsbunker der Landesregierung Rheinland-Pfalz in Alzey am 5. und 6. November. Dann werden auch Akten und Fotografien erklärt, die bislang nie für die Öffentlichkeit zugänglich waren.

Alle Bunker-Unterlagen stehen laut Mainzer Innenministerium unter Verschluss. Das ergab eine Anfrage aus dem Frühjahr 2022. Im Mittelpunkt stand dabei die historisch-politische Aufarbeitung des Alzeyer Ausweichsitzes. Dafür wurden allerdings nicht nur die Unterlagen des Mainzer Landesinnenministeriums (LMI) angefragt. Auch Spionageerkenntnisse der DDR zum Alzeyer Bunker, Korrespondenzen zum Ausweichsitz aus Mainz an andere Landesregierungen und das Bundesinnenministerium wie auch ehemalige LMI-Mitarbeiter wurden in die Aufarbeitung eingebunden.

Im Ergebnis lässt sich sehr gut beschreiben, wie der Bunker nach Alzey kam und welche Maßnahmen zu seiner Geheimhaltung ergriffen wurden. Auch über die Einsatzbereitschaft des Ausweichsitzes unter einer Schulsporthalle des Aufbau-Gymnasiums liegen wichtige Informationen vor – von ehemaligen LMI-Mitarbeitern wie auch über nachrichtendienstliche Erkenntnisse der DDR-Auslandsspionage.

Im 75. Jubiläumsjahr des Aufbau-Gymnasiums als oberirdischem Träger der atomaren Unterwelt dreht sich so alles um die Frage: wie kam der Bunker unter die Schule? Ein spannendes Kapitel des kalten Krieges, das mitten in einem Wohngebiet und wenige Meter entfernt vom schulischen Alltag geschrieben wurde. Schade nur, das ausgerechnet der ehemalige Betreiber Antworten dazu schuldig bleibt und so die historische Erklärung anderen überlässt. Doch auch das geht nun, 30 Jahre nach der Schließung des Bunkers, als markante Fußnote in dessen Geschichtsschreibung ein.

Informationen und Anmeldemöglichkeiten zum Besuch des Ausweichsitzes Rheinland-Pfalz (Aufbau-Gymnasium, Ernst-Ludwig-Str. 49-51, 55232 Alzey) am 5. und 6. November 2022 gibt es im Internet:

www.bunker-alzey.de

Bildtexte / Quelle: Bunker-Dokumentationsstätten

Gängelabyrinth durch den ehemaligen Ausweichsitz Rheinland-Pfalz, dessen Vergangenheit das Mainzer Innenministerium noch immer geheim hält: am 5. und 6. November steht das Staatsgeheimnis Besuchern offen. © Bildtexte / Quelle: Bunker-Dokumentationsstättenzoom
Gängelabyrinth durch den ehemaligen Ausweichsitz Rheinland-Pfalz, dessen Vergangenheit das Mainzer Innenministerium noch immer geheim hält: am 5. und 6. November steht das Staatsgeheimnis Besuchern offen.
© Bildtexte / Quelle: Bunker-Dokumentationsstätten
Oben Schulsporthalle, darunter Atomschutzbunker: so wurde es im Frühjahr 1964 geplant und zwischen 1965 und 1966 gebaut. Bis 1993 blieb der Bunker als Ausweichsitz der Landesregierung in Betrieb. © Bildtexte / Quelle: Bunker-Dokumentationsstättenzoom
Oben Schulsporthalle, darunter Atomschutzbunker: so wurde es im Frühjahr 1964 geplant und zwischen 1965 und 1966 gebaut. Bis 1993 blieb der Bunker als Ausweichsitz der Landesregierung in Betrieb.
© Bildtexte / Quelle: Bunker-Dokumentationsstätten
Taktische Zielgebietsanalyse für Kernwaffeneinsätze in Rheinland-Pfalz, wie sie bei einer NATO-Übung 1966 „durchgespielt“ wurden: über 120 atomare Detonationen in drei Wellen innerhalb von 24 Stunden hätten das Land beerdigt. © Bildtexte / Quelle: Bunker-Dokumentationsstättenzoom
Taktische Zielgebietsanalyse für Kernwaffeneinsätze in Rheinland-Pfalz, wie sie bei einer NATO-Übung 1966 „durchgespielt“ wurden: über 120 atomare Detonationen in drei Wellen innerhalb von 24 Stunden hätten das Land beerdigt.
© Bildtexte / Quelle: Bunker-Dokumentationsstätten
 
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