Pferd und Brunnen auf dem Alzeyer Roßmarkt
Pferd und Brunnen auf dem Alzeyer Roßmarkt
 
 
Pferd und Brunnen auf dem Alzeyer Roßmarkt
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Förderprogramme von Bund, Land und Europäischer Union

Die Stadt Alzey partizipiert an zahlreichen Förderprogrammen von Bund, Land und Europäischer Union.

Eine Übersicht der Programme und der Förderinhalte erhalten Sie hier.

Infolinks:

Tourismus als Wirtschaftsfaktor in RLP 

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Nationale Klimaschutzinitiative

Projektträger Jülich

Flagge EU
Logo BMU
Logo Klimaschutz
 
 

Modellregion für barrierefreien Tourismus - EFRE Förderung

In der Förderperiode 2014-2020 stehen den Modellregionen Mittel aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung.   

Öffentliche Einrichtungen und gewerbliche touristische Betriebe in der Region werden mithilfe der Förderung dabei unterstützt, barrierefreie und qualitativ hochwertige Urlaubsangebote zu schaffen.

Die barrierefreien Angebote ermöglichen Gästen mit einer Behinderung einen sorgenfreien Urlaub in unserer Region. Und sie bieten ein Mehr an Komfort für Familien mit Kindern, ältere Menschen und Menschen mit sonstigen Beeinträchtigungen. 

EU
 

Personalstelle - Kümmerer für die Modellregion (02/2020)

Der Maßnahmenbeginn wurde erteilt und zum 15. Oktober 2019 eine Projektleiterin eingestellt. 

Sie informiert und berät die Kommunen und Betriebe in der Modellregion und koordiniert die Umsetzung der einzelnen Projekte.

Der Förderzeitraum  für die Personalstelle beträgt 3 Jahre.

EU
 

Neubau einer Steinhalle (02/2020)

In direkter Nachbarschaft zum Museum Alzey wird der Bau einer barrierefreien Steinhalle gefördert.

Damit werden die bedeutenden Alzeyer Funde römischer Steindenkmäler aus einem Nebenraum im Alzeyer Burggrafiat in den Fokus der Stadt gerückt und allen Gästen zugänglich gemacht.

Steinhalle
 

Vorzeitiger Maßnahmenbeginn erteilt: Barrierefreie Stadt und barrierefreie Feste

VORZEITIGER MAßNAHMEBEGINN ERTEILT 

Mit dem Bau eines Tiefgaragenaufzugs und Parkdeck-WCs sowie der Barrierenbeseitigung auf dem Parkdeck und Gehweggestaltung südlich des Museums wird ein barrierefreier Festplatz auf dem Parkdeck der Tiefgarage entstehen. Findet kein Fest statt, dient der Platz weiterhin als Parkplatz.

Die Tourist Information als zentrale Serviceeinheit der Urlaubsregion sowie die drei Etagen des Museums werden ebenfalls barrierefrei gestaltet.  

Platz
 

Maßnahmenbeginn erteilt: Marketingkonzept für die Modellregion

Die Modellregion Alzeyer Land & Rheinhessische Schweiz erhält Fördermittel für die Umsetzung von Marketingmaßnahmen, mit welchen barrierefreie Projekte gefördert und bereits vorhandene barrierefreie Angebote beworben werden sollen.

Am 25.09.2020 überreichte Staatssekretärin Daniela Schmitt der Modellregion den Förderbescheid.

Tafel EU Förderung
 

Modellprojekte neue Technologien - MUEFF - EFRE Förderung

In der Förderperiode 2014-2020 stehen den Modellregionen Mittel aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Ziels „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ (IWB) sowie nach Maßgabe der geltenden Verwaltungsvorschrift „Verringerung der CO2-Emissionen und Ressourcenschutz durch regenerative und effiziente Energienutzung“ zur Verfügung.

EU
 

Neubau Feuerwehrgerätehaus – Wärmepumpe-Eisspeicher-Gas-Spitzenlast-Heizsystem - (12/2016)

Antragsnummer: 84000908

Investitionsausgaben: 367.587,00€ (davon förderfähig 293.311,00€)

EU- Mittel / Zuwendung: 146.655,50€

Eigenmittel: 220.911,50€

Ziel der europäischen Klimapolitik ist seit der Verabschiedung einer europäischen Energiestrategie im Januar bzw. März 2007 die Verminderung des Treibhausgasausstoßes bis 2020 um 20% gegenüber dem Basisjahr 1990. 2011 wurde dieses Ziel auch von der UN im Kyoto-II-Abkommen aufgenommen.

Vor diesem Hintergrund fordert die 2010 novellierte EU-Gebäuderichtlinie von den Mitgliedsstaaten, dass nach 2020 errichtete Wohngebäude nur noch als Fast-Nullenergie-Gebäude zulässig sind; für öffentliche Gebäude gilt dies schon ab 01.01.2019.

Im Kern geht es darum, Gebäude so zu planen, dass ihr jährlicher Bedarf an Primärenergie durch Energieerzeugung vor Ort aus erneuerbaren Energien gedeckt werden kann.

Dem dienen eine energiesparende Bauweise einerseits und eine energieeffiziente Wärmeerzeugung andererseits, allerdings liegt in der öffentlichen Wahrnehmung der Schwerpunkt möglicher Maßnahmen auf dem Thema Wärmedämmung, die in hohem Maße sowohl von der Politik als auch von der Dämmstoff-Lobby beworben wird.

Tatsächlich ist es auch gelungen, durch Dämmmaßnahmen im Neu- als auch im Bestandsbau seit der ersten Energiekrise 1973 den Energieverbrauch je m² Nutzfläche erheblich zu reduzieren. Durch einen gleichzeitig gestiegenen Bedarf an Fläche pro Person (1950: 14m²/ 2004: 42m²/ 2030: 56 m² prognostiziert) ist aber der Gesamtenergiebedarf der Gesellschaft nicht gesunken.

Neuere Untersuchungen gehen davon aus, dass die energiepolitischen Zielsetzungen durch immer weiter gehende Maßnahmen zur Energieeinsparung durch Gebäudedämmung nicht zu erreichen sind, weil diese durch sogenannte Rebound-Effekte wieder aufgehoben werden.

Begleitend zu einem sparsamen Umgang mit Energie muss deshalb das Bewusstsein in der Gesellschaft für die mögliche Nutzung unbegrenzt zur Verfügung stehender Energiequellen wie Windkraft, Solarenergie, Erd- und Umweltwärme entwickelt und geschärft werden.

Öffentliche Gebäude, die in ihrer Planungs-, Realisierungs- und Nutzungsphase im Focus der Betrachtung stehen, eignen sich in hohem Maße zur Vermittlung entsprechender Botschaften und Erkenntnisse; dies umso mehr, wenn wie bei einer Freiwilligen Feuerwehr auch die junge Generation der Bevölkerung mit solchen Themenfeldern in Berührung kommt und Rückschlüsse für das eigene Handeln zu ziehen lernt.

Die Stadt Alzey beabsichtigt deshalb, mit einem für die Region und das Bundesland Rheinland-Pfalz vorbildlichen, innovativen Energiekonzept bei der Realisierung der neuen Feuerwache beispielgebend voranzugehen, und das Gebäude energieneutral, d.h. mit einer über das Jahr ausgeglichenen Primärenergiebilanz zu beheizen.


Wärmepumpe-Eisspeicher-Gas-Spitzenlast, Photovoltaikanlage

Die Beheizung und Kühlung erfolgt im Wesentlichen über einen im Turmfundament integrierten saisonalen Eisspeicher in Kombination mit einer Wärmepumpe und einem Solar-Luftabsorber. Diese Lösung bietet sich auch baukonstruktiv an, weil die Turmfundamen-tierung ohnehin tiefer geführt werden muss, und vergleichsweise geringe Mehrkosten für eine zusätzliche Bodenplatte und ergänzende Wandflächen anstelle der Fundamente anfallen.

Der mit Wasser gefüllter Speicher wird mit je einem Entzugs- und Regenerationswärmetauscher ausgestattet. In Kombination mit der Sole/Wasser-Wärmepumpe wird im Eisspeicher die im Wasser enthaltene Energie beim Übergang zu Eis genutzt. Damit dient der Eisspeicher in Kombination mit dem Solar-Luftabsorber als vollwertige Wärmequelle für die Sole/Wasser-Wärmepumpe.

Im Sommer wird der Eisspeicher zur natürlichen Kühlung der Räume genutzt (Naturalkühlung). Dafür wird er zum Ende der Heizperiode vollständig vereist, indem die Regeneration des Speichers durch das Wärmequellenmanagement unterbrochen wird. Das so gebildete Eis steht als natürliche Kältequelle zur Verfügung.

Über den Entzugswärmetauscher wird dem Heizsystem Wärme entzogen und in den Eisspeicher geleitet. Dabei schmilzt das Eis, und das Wasser wird erwärmt. Die bei der passiven Kühlung entstehende Wärme wird im Eisspeicher eingelagert und steht als Energie sowohl für die Warmwasserbereitung als auch zu Beginn der Heizperiode zur Verfügung.

Zur Spitzenlastabdeckung der Wärme wird eine Gastherme installiert. Über die Photovoltaikanlage wird der solare Strom zum Betrieb der Wärmepumpe genutzt.

Neben den geringen Jahresverbrauchskosten zeichnet sich diese Anlage durch einen sehr hohen Anteil an erneuerbaren Energien aus. Die Jahresenergiebilanz ist gegenüber einer konventionellen Gasheizung um den Faktor 7 besser.

Feuerwache Alzey © Stadtverwaltung Alzey zoom
Feuerwache Alzey
© Stadtverwaltung Alzey

Sanierung der Innenbeleuchtung in der Kindertagesstätte Martin-Niemöller-Weg (03/2020) - gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

Förderkennzeichen: 03K13785

Projektlaufzeit: 01.06.2020 – 31.05.2021

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit fördert im Rahmen der „Kommunalrichtlinie“ den Einbau von Hocheffizienter Innenbeleuchtung mit einer Förderquote von 25% der zuwendungsfähigen Kosten.

Für die Maßnahme „Sanierung der Beleuchtung in der Kindertagesstätte Martin-Niemöller-Weg“ hat die Stadtverwaltung beim Projektträger Jülich (PTJ) [www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen] einen Förderantrag zum Erhalt eines Zuschusses gestellt. Ende März ging der Bescheid mit einer nicht zurückzahlenden Zuwendung in Höhe von 24.384,00 € ein.

Das Ingenieurbüro für Elektrotechnik, Herrn Dipl.-Ing-(FH) Werner Hauptmann hat im Vorfeld eine Lichtplanung sowie die daraus resultierenden Kosten ermittelt. Auf Grundlagen der Kostenberechnung von 97.535,00 € zuwendungsfähigen Gesamtausgaben, wurde der Förderantrag gestellt. Ziel und Inhalt der Maßnahme ist der Austausch und die Optimierung der Beleuchtung durch LED-Leuchten kombiniert mit Tageslicht- und Präsenzsteuerung. Bei einer jährlichen Stromeinsparung von rund 26.000 kWh/a errechnet sich eine Reduzierung der derzeitigen Ausgaben für Strom von 69 %. Auf die Lebensdauer aller sanierten Leuchtensysteme gerechnet, wird eine CO2-Einsparung von 309 Tonnen erzielt.

Im Rahmen eines öffentlichen Vergabeverfahrens ist die Firma Wieland & Schultz Kaiserslautern GmbH als wirtschaftlichste Bieterin für das Gewerk Elektroarbeiten beauftragt worden. Planmäßig sollen die Elektroarbeiten in den Sommerferien durchgeführt werden.  

Beteiligte Firmen mit Ansprechpartner:

Ingenieurbüro für Elektrotechnik, Ingelheim
Herrn Dipl.-Ing (FH) Werner Hauptmann

Elektroarbeiten Wieland & Schultz Kaiserslautern GmbH, Rodenbach
Herrn Carsten Horch

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von Ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Weiterführende Informationen zur Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums finden Sie unter: www.klimaschutz.de

Die Stadt Alzey leistet durch ihre Klimaschutzanstrengungen einen wichtigen Beitrag dazu, dass Deutschland seine Klimaschutzziele erreicht.   

Logos BMU und Nationaler Klimaschutz
 

Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED (09/2016) - gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

Nachdem bereits in der Vergangenheit bei Neubaumaßnahmen in verschiedenen Straßen im Stadtgebiet ausnahmslos energiesparende LED Leuchten eingebaut wurden, ist nun seit 2017 die Umrüstung der gesamten Straßenbeleuchtung auf LED abgeschlossen.

Die öffentlich ausgeschriebene Maßnahme umfasste ein Investitions-volumen von ca. 1,4 Mio € und wurde mit rund 25 % aus Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktor-sicherheit (BMUB) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

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Bei der Umrüstung wurden rund 2.500 Lampenköpfe ausgetauscht!  

Der regionale Energieversorger „e-rp GmbH“ mit Sitz in Alzey wurde einstimmig durch den Bauausschuss der Stadt Alzey beauftragt, da er das wirtschaftlichste Angebot für die Umrüstung abgegeben hatte.

Die Bürgerschaft erhält die neueste Lichttechnik, die durch ihre Energieeinsparung rund 2/3 an Strom und damit Emissionen einspart, ein großes Plus für die Umwelt und Dank der Förderung des Bundes liegt die Amortisationszeit bei rund 5 Jahren, d.h. auch wirtschaftlich eine mehr als sinnvolle Investition für die Stadt Alzey.

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