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Herzlich Willkommen auf der Homepage der Kindertagesstätte „Walter Zuber“

Wir freuen uns sehr, wenn Sie sich die Zeit nehmen, unsere Einrichtung näher kennenzulernen.

Die pädagogische Arbeit in unserer Kita orientiert sich am einzelnen Kind und seinem spezifischen Entwicklungsstand und -verlauf. Wir beachten die individuelle Erfahrungs- und Lebenswelt von den Kindern und ihren Eltern und beziehen sie in unsere Arbeit ein.

Kindertagesstätte Walter Zuber
 

Wir achten auf die kulturellen Unterschiede und soziale Komplexität in der Lebenswirklichkeit der Kinder. Wir stärken die Kinder sowohl in ihren Basiskompetenzen, wie auch in ihrer Entwicklung von Fähigkeiten und Strategien zur Bewältigung von Lebensanforderungen. Wir respektieren die Kinder als eigenständige Persönlichkeiten und unterstützen ihre Interessen und Aktivitäten. Im Kita-Alltag nehmen wir eine interessierte, forschende und aufmerksame Haltung gegenüber und gemeinsam mit dem Kind ein.

Gerne geben wir Ihnen bei einem persönlichen Besuch einen Einblick in die Arbeit unserer Kindertagesstätte. Erfahren Sie etwas über das pädagogische Konzept der Krippengruppen und der Regelgruppen, lernen Sie die Mitarbeiterinnen kennen, sehen sie sich die Räumlichkeiten und das Außengelände an. Verschaffen Sie sich einen Eindruck von der Atmosphäre in unserer Kita und sollten Sie an einem Donnerstagnachmittag zufällig in der Kita sein, genießen Sie einen Kaffee oder eine Tasse Tee in unserem Elterncafé.

Du hast das Recht

genauso zu werden 

wie ein Erwachsener.

Du hast das Recht

so zu sein, wie du bist.

Du musst dich nicht verstellen

und so sein,

wie die Erwachsenen wollen.

Du hast das Recht

auf den heutigen Tag,

jeder Tag deines Lebens gehört dir,

keinem sonst.

Du, Kind, wirst nicht erst Mensch,

du bist Mensch.

Janusz Korczak

Öfnungszeiten

Unser Betreuungsangebot für Teilzeitkinder

Montag bis Freitag

07.30 bis 12.00 Uhr/ bei Bedarf bis 12.30 Uhr


und 14.00 bis 16.30 Uhr

Unser Betreuungsangebot für Ganztagskinder

Montag bis Freitag

07.30 bis 16.30 Uhr

Darüber hinaus werden individuelle Betreuungszeiten in der Ganztagsbetreuung angeboten:

  • 8 Tage Ganztagsbetreuung im Monat und der Rest Teilzeitbetreuung
  • 9-12 Tage Ganztagsbetreuung im Monat und der Rest Teilzeitbetreuung
  • montags – freitags: Ganztagsbetreuung

Konzeption

Wir betreuen 120 Kinder in 6 Gruppen.

In den 4 Regelgruppen können wir bis zu 44 Kinder Ganztags betreuen, in den 2 Krippengruppen bis zu 20 Kinder.
Eine Vielzahl unserer Kinder hat Migrationshintergrund. Sie kommen aus bis zu 14 verschiedenen Ländern. Die verschiedenen Sprachen und Kulturen sind gleichzeitig eine Herausforderung und eine Bereicherung.  


Krippengruppen

2 Gruppen à 10 Kinder:  Bienchen und Gummibären

Alter:  ab dem 1. Lebensjahr (Rechtsanspruch in Rheinland-Pfalz) bei freien Kapazitäten auch jüngere Kinder. Mit dem Erreichen des  3. Lebensjahres wechseln die Kinder in die Regelgruppen.

Pädagogische Arbeit:  Strukturierter Tagesablauf

Schwerpunkte:  Trennung und Eingewöhnung (angelehnt an das „Berliner Eingewöhnungsmodell“), Körperpflege, Sauberkeitserziehung, Sprache und Sprachentwicklung, emotionale, kognitive und motorische Entwicklung, Sozialentwicklung – Verhalten: Ich–Du-Wir, Beobachtung und Dokumentation, ein behutsamer und pädagogischer vorbereiteter Übergang von der Krippe in die Regelgruppen unter Beteiligung der Eltern.

Elternarbeit:  Erstgespräch, Eingewöhnungsgespräch, Entwicklungsgespräche, Tür-Angel-Gespräche  


Regelgruppen

4 Gruppen à 25 Kinder:  Sonnenkinder, Dschungelkinder, Bärenkinder, Regenbogenkinder 

Alter:  3 Jahre bis Einschulung Pädagogische Arbeit: Teiloffen mit Stammgruppen

Die Kinder haben Freiräume für selbstgewählte Aktivitäten und selbstgewählte Spielpartner. Es stehen Ihnen Funktionsräume und Materialien zum Forschen, Experimentieren und Philosophieren zur Verfügung. Das Lernumfeld ist so gestaltet, dass sie Anregungen zum selbständigen Erforschen und Entdecken erhalten. Angebote und Projekte bereichern und unterstützen  die offene Arbeit.

Den Kindern stehen Bauraum, Cafeteria, Verkleidungszimmer, Werkstatt,  Bewegungsbaustelle (Turn-raum), Schreibwerkstatt, Flurbereich und 3 große Spielplätze im Außenbereich zur Verfügung.

Mitarbeiterinnen

Leitung:

Frau Karin Krippeit

Stellvertretende Leiterin:

Frau Claudia Müller-Dirigo

Pädagogische Mitarbeiterinnen:

Frau Angela Bunn


Frau Helga Endress


Frau Lilli Felbel


Frau Elena Hauser


Frau Sabine Heinz


Frau Alice Klein


Frau Ludmilla Lorenz


Frau Eva-Maria Maschemer-Schwarz


Frau Martina Mottausch


Frau Erika Müller


Frau Sarah Stieb


Frau Svenja Pflaum-Rittweger


Frau Alla Savasinskaa


Frau Ina Schneider


Frau Ingeborg Spang


Frau Susanne Szebold

Interkulturelle Fachkräfte:

Frau Döndü Usta


Frau Mine Durmaz


Frau Catrin Fleßenkämper


Frau Ameneh Singh

Fachkräfte in Ausbildung:

Frau Melanie Brohl


Frau Gabriele Stauffer


Frau Fergün Yilmaz

Sprach-Kita

Frau Helene Philippi

Vorlesepatin

Frau Irene Baumgartner

FSJ:

Frau Ronja Gülcher

Die interkulturellen Fachkräfte arbeiten mit dem Ziel das Zusammenleben mit Kindern/Eltern unterschiedlicher kultureller und religiöser Herkunft als bereichernd und selbstverständlich zu erleben  und entsprechend wertzuschätzen. Sie ermöglichen den Kindern einen neugierigen und offenen Umgang mit Kindern unterschiedlicher Religionen, Kulturen und Sprachen. Im sozialen Umgang miteinander erlernen die ausländischen Kinder die deutsche Sprache und werden darin gefördert.  

SprachKita

Helene Philippi

 

 

Frau Philippi unterstützt die Kinder in den Regelgruppen beim Erlernen der deutschen Sprache und  erweitert bei den deutschen Kindern den aktiven und passiven Wortschatz.


Praktika, FSJ, Ausbildung

  • Wir bieten an, unterstützen und begleiten:
  • Soziales Engagement der Alzeyer Gymnasien
  • Schulpraktika (Voraussetzung Mittlere Reife bzw. Besuch der 10. Klasse)
  • Blockpraktika: Berufsfachschule, Fachschule für Sozialassistentinnen, Fachschule für Erzieherinnen
  • FSJ
  • Anerkennungsjahr Erzieherinnenausbildung

Zusammenarbeit mit den Eltern/ Elternausschuss

Zum Wohle der uns anvertrauten Kinder legen wir großen Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern.

Wir bieten an:

Erstgespräche / Eingewöhnungsgespräche / Entwicklungsgespräche / Tür-Angelgespräche (Gespräche beim Bringen und Abholen der Kinder).

Wir informieren Eltern an Hand von:  Elternbriefen / Eltern-Kind-Aktionen / Eltern-Info-Nachmittage / gemeinsame Aktionen-Feste mit dem Elternausschuss.

Die Sitzungen des Elternausschusses finden zurzeit 3-4 im Laufe eines Jahres, am Nachmittag statt.

Kita!Plus Elterncafe

Unsere Kindertagesstätte wurde in dem Programm des Landes Rheinland-Pfalz „Bildung von Anfang an“ in das Projekt „ Kita!Plus“  aufgenommen. Damit verbunden ist eine jährliche finanzielle Zuwendung  für Kitas in Wohngebieten mit besonderem Entwicklungsbedarf. Wir haben dieses Geld dazu genutzt, ein Elterncafé einzurichten.

Unser Elterncafé ist jeden Donnerstag in der Zeit von 14-16 Uhr geöffnet und bietet Raum zum Kennenlernen, Austausch, Infobörse, gemeinsame Aktionen z.B. Kochen/Backen, Ausleihen von Kinderbüchern und Spielen, Besuch von Netzwerkpartnern,  u.v.m.
Das Elterncafé wird von 2 externen Frauen betreut: Frau Andrea Orschau und Frau Lydia Schner. Unterstützt wird unser Elterncafé auch 1x Monat vom Mehrgenerationenhaus in Alzey.

Projekte, Angebote und Kooperationen

  • Sprachförderung

Kinder, die im nächsten Jahr eingeschult werden und noch Defizite in der deutschen Sprache haben, erhalten bis zur Einschulung 2x in der Woche eine zusätzliche Sprachförderung von eigenen aber auch von externen, qualifizierten Sprachförderkräften.  


  • "Schlaue Füchse"

Die jeweils nächstjährigen Schulanfänger vertreten die Kinder im Kinderparlament (kurz Kipa). Sie erhalten zusätzliche Angebote und Projekte, die ihnen den Übergang zur Grundschule erleichtern und die Vorfreude auf die Schule wecken  sollen (z.B. Besuche bei der Feuerwehr, Polizei, Schulbesuche, Unterrichtsbesuche, Ausflüge, Übernachtung im „Jägerhaus“ im Binger Wald, etc.).  Die schlauen Füchse tagen regelmäßig einmal in der Woche.  


  • Experimente

Unsere Kita ist Mitglied in dem Projekt „Haus der kleinen Forscher“. Unsere 4-5-jährigen haben jedes Jahr die Möglichkeit in einem Zeitraum von 4 Wochen an mathematisch- naturwissenschaftlichen Experimenten teilzunehmen. Bei entsprechender personeller Besetzung auch öfters.    


  • Lesen

Wir haben eine Vorlesepatin, die regelmäßig Dienstagvormittags in die Kita kommt und unseren Kindern Bilderbücher, Märchen, etc. vorliest. 1x  im Monat geht eine Gruppe von Kindern zum Vorlesen in die Bücherei Machwirth in Alzey.  


  • Partizipation

Unsere Kinder werden von Anfang an in Ereignis- und Entscheidungsprozesse mit einbezogen. Sie sollen lernen für Ihre Bedürfnisse und Rechte einzutreten, Demokratisches Grundverständnis zu erfahren, Erfolge und Niederlagen auszuhalten. Insbesondere im Kinderparlament werden sie verstärkt in die Verantwortlichkeit für die Kita und die anderen, jüngeren Kinder mit einbezogen.  


  • Kindertagesstätte/Grundschule

Damit unsere Schulanfänger den Übergang von der Kita zur Grundschule erfolgreich und mit positiven Gefühlen  (Vorfreude) erleben, haben wir mit der Nibelungenschule Alzey, dem evangelischen Kindergarten am Wall (Alzey) und dem kommunalen Kindergarten in Gau-Heppenheim einen gemeinsamen Kooperationsvertrag erarbeitet, der uns zum Wohle der Kinder zur Zusammenarbeit verpflichtet. Z.B. gegenseitige Besuche, Patenschaften (Kinder der 2. Klasse stehen unseren Schulanfängern mit Rat und Tat zur Seite), Schulhausrallye – zum Kennenlernen der Schulräumlichkeiten, gemeinsame Projekte, gemeinsame Elternabende, Unterrichtsbesuche, Informationsaustausch zwischen Schule und Kita, etc.  


  • Kindertagesstätte Schatzkiste – Betriebskita der Rheinhessen-Fachklinik

Mit der Kita Schatzkiste der Rheinhessen Fachklinik pflegen wir auch eine enge Kooperation. Wir besuchen uns gegenseitig, unternehmen gemeinsam Ausflüge, laden die Schulanfänger der Schatzkiste zu unseren Angeboten und Projekten mit unseren Schulanfängern ein,  nehmen gegenseitig an themenorientierten Fachveranstaltungen teil, etc.  


  • Altenheim Kursana

Eine weitere Kooperation haben wir mit dem Altenheim Kursana in der Hagenstraße. Wir besuchen uns gegenseitig, spielen, singen, kochen und backen zusammen, bieten Projekte an die Jung und Alt gemeinsam bewältigen können, unternehmen Spaziergänge, erleben Freundschaften, die die Kinder mit den alten Menschen pflegen. Da die Lebenswirklichkeit vieler Familien kein „Jung und Alt“ in der Vielfalt leben, können hier Einblicke der gegenseitige Rücksichtnahme, die Welt mit anderen Augen sehen, nochmal Kind sein, Vergänglichkeit, Schwäche, Krankheit, Toleranz und Respekt erfahren werden.  

Fakten, Termine und Aktivitäten

2017


NOVEMBER


16.11.2017

Das SWR-Fernsehen kommt zum Drehtermin am Nachmittag in die Kita, Thema: Simulation-Übersetzungs-App

Das Elterncafé ist zwischen 14 und 16 Uhr geöffnet.

17.11.2017

- 2. Gruppe der Schlauen Füchse besuchen das DRK Krankenhaus 

- Vorlesetag im Bali-Kino

23.11.2017

Das Elterncafé ist zwischen 14 und 16 Uhr geöffnet.

30.11.2017

Das Elterncafé ist zwischen 14 und 16 Uhr geöffnet.

DEZEMBER


05.12.2017

Vorlesestunde am Nachmittag in der Bücherei Machwirth

06.12.2017

Nikolausfeier am Vormittag

07.12.2017

Das Elterncafé ist zwischen 14 und 16 Uhr geöffnet.

14.12.2017

Das Elterncafé ist zwischen 14 und 16 Uhr geöffnet.

18.12.2017

16.30 Uhr: Weihnachtsfeier mit dem Weihnachtsmann, Kinder & Eltern im Außengelände

20.12.2017

Letzter Kita-Tag vor den Ferien

2017/2018


21.12.2017 - 03.01.2018

Weihnachtsferien

Chronik

1975

Bau der 4-gruppigen Kita Pfalzgrafenstraße

01.02.1976

Eröffnung der Kita mit 2 Gruppen (Leiterin Frau Roswitha Mühlig)

01.09.1976

2 weitere Gruppen werden eröffnet

01.10.1976

als 1. Kita im Kreis Alzey bietet die Einrichtung Ganztagsbetreuung mit Mittagessen an   

01.10.1978

Änderung des pädagogischen Konzepts: situationsorientierter Ansatz - Leiterin Frau   Anita Czeremin

Dez. 1985

Leiterin Frau Karin Krippeit

01.09.1998

Änderung des pädagogischen Konzepts: offene Arbeit - offene Gruppen

01.09.2009

Einrichtung einer Gruppe mit kleiner Altersmischung

01.10.2010

im neuen Anbau werden 2 Krippengruppen eröffnet

Häufig gestellte Fragen

  • Was kostet das Essen?

Die Verpflegungspauschale für die städtischen Kindertagesstätten wird als Pauschalbetrag auf 12 Monate verteilt. Dadurch können gleich bleibende Monatsbeiträge in Rechnung gestellt werden. Für die Errechnung des zu zahlenden Pauschalbetrages werden nur die tatsächlichen Tage der Verpflegung des Kindes in Rechnung gebracht.
Die Berechnungsgrundlage gestaltet sich wie folgt:  

Verpflegungstage:
ganztags        durchschnittlich 233 Esstage
8 Tage            durchschnittlich   90 Esstage
9-12 Tage       durchschnittlich 142 Esstage  

Berechnung:
233 Esstage x Kosten : 12 Monate =        68,00 €
142 Esstage x Kosten : 12 Monate =        41,50 €  
  90 Esstage x Kosten : 12 Monate =        26,50 €  

Veranlagt werden die reinen Esstage der Kinder, d.h., Ferienzeiten sind grundsätzlich beitragsfrei und wurden bei der Berechnung bereits abgezogen.

  • Ab wann habe ich einen Anspruch auf einen Kindergartenplatz?

In Rheinland-Pfalz haben seit dem 01.08.2010 Kinder ab Vollendung des zweiten Lebensjahres, das heißt mit dem 2. Geburtstag, einen „Anspruch auf Erziehung, Bildung und Betreuung im Kindergarten“ (§ 5 Abs. 1 Kindertagesstättengesetz [KitaG]). Diese „Verpflichtung (...) erstreckt sich auf ein Angebot vor- und nachmittags.“ (§ 5 Abs. 2 KitaG) Seit dem 01.08.2010 „ist der Besuch des Kindergartens (zudem) für Kinder vom vollendeten zweiten Lebensjahr an beitragsfrei.“ (§ 13 Abs. 3 KitaG).

Bundesweit hat ab dem 01.08.2013 „ein Kind, das das erste Lebensjahr vollendet hat, [...] bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres Anspruch auf frühkindliche Förderung in einer Tageseinrichtung oder in Kindertagespflege.“ (§ 24 Abs. 2 Achtes Buch Sozialgesetzbuch [SGB VIII] in der Fassung ab 01.08.2013). Die regelmäßige tägliche Betreuungszeit richtet sich nach den individuellen Bedarfen; in aller Regel handelt es sich bei betreuten 1-Jährigen um Ganztageskinder.  


  • Sind alle Kindergartenplätze beitragsfrei?

Nein, denn nach dem rheinland-pfälzischen KitaG sind für die Betreuung von unter 2-Jährigen Elternbeiträge zu erheben. Die Elternbeiträge für Krippenkinder (Kinder unter 2 Jahren) variieren je nach Einkommen und Kinderzahl. Familien mit vier und mehr Kindern zahlen keinen Beitrag.

Der Elternbeitrag ist auf 12 Monate verteilt. Er kann bei Familien mit geringem Einkommen gem. § 90 Abs. 3 SGB VIII auf Antrag teilweise oder ganz vom Jugendamt übernommen werden. Die Beiträge können sie unser: http://www.kreis-alzey-worms.eu/ nachlesen.  


  • Was ist, wenn keine Plätze frei sind?

Die Erfüllung der Rechtsansprüche für 2-Jährige und 1-Jährige sowie für Kinder ab drei Jahren bis zum Schuleintritt obliegen dem öffentlichen Träger der freien Jugendhilfe; im Falle der Nichterfüllung ist daher das Jugendamt zuständig. In unserem Landkreis also das Kreisjugendamt Alzey-Worms. Empfehlenswert wäre, im Gespräch mit dem Kreisjugendamt, verschiedenen Betreuungslösungen zu erarbeiten.  


  • In welcher Kita melde ich mein Kind an?

Eltern haben gem. § 5 SGB VIII ein Wunsch- und Wahlrecht, wonach sie zwischen Einrichtungen und verschiedenen Trägern wählen können. Überlegen Sie, welche Kriterien für Ihren Kitaplatz besonders wichtig sind. Schauen Sie sich die für Sie in Frage kommenden Kitas an. Vereinbaren Sie einen Termin mit der Leitung der Einrichtung und nehmen Sie sich etwas  Zeit für den Besuch.

Doch Achtung: Das Wunsch- und Wahlrecht eröffnet den Eltern nicht das Recht auf Aufnahme ihres Kindes in eine bestimmte Kindertagesstätte: Es besteht grundsätzlich kein Anspruch aus § 5 KitaG gegen den Träger einer Kindertagesstätte auf Aufnahme in eine konkrete Kindertagesstätte oder auf einen bestimmten Platz (Gerstein et. al. Kommentar zum KitaG, Rz. 12 zu § 5 KitaG).              


  • Wer entscheidet, ob mein Kind genommen wird?

Über die Vergabe der Plätze entscheidet der Träger der Kindertagesstätte im Rahmen seiner Trägerhoheit. Folgende Aufnahmekriterien  können zu Grunde gelegt werden:  

  • Geschwisterkind, hat die Familie bereits ein Kind in der Einrichtung
  • Geburtsdatum, ältere Kinder werden zuerst genommen
  • Alleinerziehende Berufstätige
  • Erwerbstätigkeit der Eltern,
  • Teilnahme an einer beruflichen Bildungsmaßnahme bzw. sich in Schul- oder
  • Hochschulausbildung befindend,
  • Erhalt von Leistungen zur Eingliederung in Arbeit im Sinne des Zweiten Buches oder pädagogische Notwendigkeit (Gewährleistung des Kindeswohls durch entsprechende Förderung)  

Für weitere Fragen stehen Ihnen die Stadtverwaltung Alzey und das Kreisjugendamt des Landkreises Alzey-Worms gerne zur Verfügung.

Kontakt

Tourismus in Rheinhessen
Tourist Information Alzeyer Land
Wartbergbad & Schwimmhalle Alzey Betriebsgesellschaft mbH
DA CAPO
 
 

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