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FairTrade Stadt Alzey

Alzey wird "Fairtrade-Stadt"

Auf Initiative der Alzeyer FairTrade-Gruppe und auf Empfehlung des ZDF-Ausschusses hatte der Stadtrat am 25.06.2015 die Teilnahme der Stadt an der „Fairtrade Towns – Kampagne“ beschlossen.

Nach Prüfung der entsprechenden Kriterien durch TransFair e.V. – Fairtrade Deutschland, teilte diese am 01.10.2015 mit, dass die Alzeyer Bewerbung durch das Prüfgremium erfolgreich bestätigt wurde und der Stadt Alzey die Auszeichnung „Fairtrade-Stadt“ verliehen wird.

Fairtrade-Stadt
 

Im Rahmen der Auszeichnungsfeier am Montag, den 07.12.2015, überreichte der FairTrade-Ehrenbotschafter Manfred Holz Bürgermeister Christoph Burkhard die Urkunde und verlieh Alzey als 387. Stadt in Deutschland den Titel "FairTrade-Stadt Alzey".

Alzey ist weiterhin „Fairtrade-Stadt“

Die Stadt Alzey erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns Kampagne und trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Stadt. Die Auszeichnung wurde erstmalig im Jahr 2015 durch TransFair e.V. verliehen. Seitdem baut die Kommune ihr Engagement weiter aus.

Bürgermeister Burkhard freut sich über die Verlängerung des Titels: „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Alzey. Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Ich bin stolz, dass Alzey dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört.  Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“

Alzey bleibt Fairtrade Stadt - Urkundezoom
 

Vor vier Jahren erhielt die Stadt Alzey von dem gemeinnützigen Verein TransFair e.V. erstmalig die Auszeichnung für ihr Engagement zum fairen Handel, für die sie nachweislich fünf Kriterien erfüllen musste. Bei den zahlreichen Sitzungen und Besprechungen beim Bürgermeister und in der Stadtverwaltung wird fair gehandelter Kaffee getrunken. Der Bürgermeister und der Rat halten die Unterstützung des fairen Handels in einem Ratsbeschluss fest, eine Steuerungsgruppe koordiniert alle Aktivitäten, in Geschäften und gastronomischen Betrieben werden Produkte aus fairem Handel angeboten, die Zivilgesellschaft leistet Bildungsarbeit und die lokalen Medien berichten über die Aktivitäten vor Ort.

Das Engagement in Fairtrade-Towns ist vielfältig: In Alzey präsentierte sich beispielsweise die Fairtrade Initiative mit einer fairen Saftbar beim Wochenmarkt Frühlingsfest.

Im November 2019 startete die „Alzeyer Stadtschokolade“, als Ergebnis eines Gemeinschaftsprojekts der Stadt Alzey, dem Weltladen und dem Landeskunstgymnasium Rheinland-Pfalz.

Unter dem Motto „Kunst trifft Schokolade – ein fairer Genuss“ ist die Stadtschokolade in der Tourist Info, dem Weltladen, dem Weinhotel Kaisergarten, der Buchhandlung Machwirth und dem Stadtweingut erhältlich.

Kunst trifft Schokolade - ein fairer Genuss!zoom
 

Die Fairtrade-Towns Kampagne bietet der Stadt Alzey auch konkrete Handlungsoptionen zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals - SDG´s), die 2015 verabschiedet wurden. Unter dem Motto „global denken, lokal handeln“ leistet die Stadt mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag.

Alzey ist eine von über 660 Fairtrade-Towns in Deutschland. Das globale Netzwerk der Fairtrade-Towns umfasst über 2.000 Fairtrade-Towns in insgesamt 36 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon.

Weitere Informationen zur Fairtrade-Towns Kampagne finden Sie unter www.fairtrade-towns.de.

Presseberichte

Was macht Fairtrade?

Fairtrade hat das Ziel, das Ungleichgewicht im weltweiten Handel abzubauen, indem Bauern und Arbeiter gestärkt werden. Als Werkzeuge für diese Veränderung dienen die Fairtrade-Standards. Sie bilden den Rahmen für die soziale, ökologische und ökonomische Entwicklung der Produzentenorganisationen und schreiben die Zahlung von stabilen Preise und einer zusätzlichen Prämie für Gemeinschaftsprojekte vor.

Wofür steht das Fairtrade-Siegel?

Mit dem Kauf von Produkten mit dem Fairtrade-Siegel wird ein konkreter Beitrag geleistet zur Stärkung von Bauern und Beschäftigten auf Plantagen. Das unabhängig kontrollierte Fairtrade- Siegel bedeutet, dass die verwendeten Fairtrade-Rohstoffe von Produzentenorganisationen stammen, die die sozialen, ökonomischen und ökologischen Standards einhalten. Nur Produkte, die den Anforderungen der internationalen Fairtrade-Standards entsprechen, dürfen das Fairtrade- Siegel tragen.

Was sind Fairtrade-Towns?

Fairtrade-Towns fördern gezielt den Fairen Handel auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Personen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich für den Fairen Handel in ihrer Heimat stark machen. Und das nicht ohne Grund, denn das Thema Fairer Handel liegt im Trend: In Deutschland wächst zunehmend das Bewusstsein für gerechte Produktionsbedingungen sowie soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen.

Auf kommunaler Ebene spielt der Faire Handel in allen gesellschaftlichen Bereichen eine wichtige Rolle, zunehmend auch bei der öffentlichen Beschaffung. Die weltweite Kampagne „Fairtrade-Towns“ startete im Jahre 2000 in Großbritannien. Mittlerweile gibt es über 1500 Fairtrade-Kommunen in über 24 Ländern.

Die fünf Kriterien

Für den Titel Fairtrade-Town muss eine Kommune nachweislich fünf Kriterien erfüllen, die das Engagement für den Fairen Handel in allen Ebenen einer Kommune widerspiegeln.

  1. Die Kommune verabschiedet einen Ratsbeschluss zur Unterstützung des Fairen Handels. Bei allen öffentlichen Sitzungen wird ein fair gehandeltes Getränk (z.B. Kaffee, Saft) und ein weiteres Produkt ausgeschenkt.

  2. Eine lokale Steuerungsgruppe wird gebildet, die auf dem Weg zur Fairtrade-Town die Aktivitäten vor Ort koordiniert. Diese Gruppe besteht aus mindestens drei Personen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft. Sachstand: Die Aufgaben der Steuergruppe wurden von der privaten Initiative „Fairtrade-Stadt Alzey“ übernommen. Die Ansprechpartnerinnen sind Frau Eva Glaser und Frau Hannelore Mowitz.

  3. In den lokalen Einzelhandelsgeschäften und bei Floristen sowie in Cafés und Restaurants werden mindestens zwei Produkte aus Fairem Handel angeboten. Richtwert ist hier die Einwohnerzahl der Kommune.

  4. Produkte aus Fairem Handel werden in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen verwendet. Darüber hinaus werden Bildungsaktivitäten zum Thema Fairer Handel
    umgesetzt, oft im Rahmen weiterer Kampagnen von TransFair z. B. der Kampagne .

  5. Die örtlichen Medien berichten über alle Aktivitäten auf dem Weg zur Fairtrade-Town.

Die Steuerungsgruppe

Ansprechpartner Kontakt
Frau Jutta Glaser-Heuser j.glaser-heuser@web.de
Herr Markus Krebs markus.krebs@alzey.de
Frau Birgitt Burg birgitt.burg@web.de
Frau Katharina Nuss nuss.katharina@gmail.com
Herr Martin Heuser heuser-alzey@web.de
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