Ein spannendes und einfühlsames Stück Nachkriegsgeschichte
Chawwerusch, das professionelle freie Theater aus der Pfalz, das zu seinem 25. Jubiläum im März 2010 mit der Hermann-Sinsheimer-Plakette ausgezeichnet wird, präsentiert am Sonntag 28. Februar 2010, um 19 Uhr in der Stadthalle Alzey seine aktuelle Produktion „Der Lavendel der Langgässer“. Diese Veranstaltung wurde durch die finanzielle Unterstützung der Stadt Alzey ermöglicht.
Die Schriftstellerin Elisabeth Langgässer (Felix S. Felix) kommt 1948 aus dem belagerten Berlin nach Rheinzabern, in die Idylle dieses südpfälzischen Fleckens. Sie will einen Roman schreiben, eine Krankheit besiegen und ihre Tochter (Franziska Trischler) wiedersehen. Gleichzeitig provoziert sie die Menschen im Ort. Alltägliches scheint sich zu verrücken: ein Gartenzwerg wird lebendig, ein Glasauge zum Zankapfel.
Nur Lorle (Bettina Forster) eine junge Frau aus dem Ort wird zur Grenzgängerin. Ihr gelingt der Blick über den Kirchturm des Dorfes in die inneren Welten der Dichterin. Sie beginnt zu ahnen, welches Drama sich abspielt zwischen der Schriftstellerin und deren Tochter, die eines Morgens am Bahnhof ankommt und ihre Mutter besuchen will.
Mit dieser Produktion präsentiert das Chawwerusch Theater einen außergewöhnlichen Blick auf Zeitgeschichte, von Ro Tritschler sorgfältig recherchiert und spannend in Szene gesetzt.
Sonntag, 28. Februar 2010
Beginn: 19 Uhr
Stadthalle Alzey (Anfahrtsbeschreibung)
Eintrittspreis: 12/9 €
Kartenvorverkauf: ab 1.12. 2009 über www.chawwerusch.de und Stadtverwaltung Alzey
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Stadt Alzey und der Gleichstellungsstelle des Landkreises Alzey-Worms
Diese Produktion wird unterstützt von dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur Rheinland-Pfalz, der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur, der Landeszentrale für Politische Bildung Rheinland-Pfalz, der Zukunfts- und Innovationsstiftung der Sparkasse Germersheim-Kandel, der Stadt Alzey und der Gemeinde Rheinzabern